Persönliches

 

Wie so viele wollte ich schon seit der Schulzeit möglichst alles über unser Universum wissen und verstehen. Leider war das Verstehen in einigen Fällen nicht so erfolgreich, da mir vieles in der Physik nicht logisch erschien. Da dies in der Chemie nicht der Fall war,  habe ich schließlich auch dieses Fach anstatt Physik als Studienfach gewählt. 1986 habe ich das Studium mit der Promotion im Bereich Physikalischer Chemie (Kinetik) abgeschlossen.  Nach einigen Monaten Post-Doc-Tätigkeiten an der Universität Canterbury habe ich bei einem amerikanischen Chemiekonzern meine berufliche Laufbahn begonnen und auch dort nach 26 Jahren beendet. Ich war hauptsächlich in der analytischen Forschung und in der Prozesschemie tätig. Die gesamte Zeit hat mich jedoch die Physik weiterhin fasziniert, so dass ich immer wieder an Theorien gearbeitet habe, die die Physik logischer machen. Dabei sind auch an die 30 verschiedene TOEs entstanden, die zwar schon einige Teilaspekte der Physik sehr gut beschrieben haben, aber insgesamt nicht widerspruchsfrei waren und daher letztendlich im Papierkorb landeten. Der Durchbruch kam erst im Februar 2017, als sich meine Tochter Christina J. Vogel(Studienrätin Chemie) meine letzte Version durchgelesen hat und vorschlug, das Orbitalmodel der Chemie auf die Elementarteilchen der Physik zu übertragen. Der anschließende Versuch, diese Idee umzusetzen, war eine kaum zu beschreibende Überraschung. Alles passte perfekt: Die Eigenschaften aller Elementarteilchen konnten allein aus der Orbitalkonfiguration hergeleitet werden und zahlreiche Postulate der Teilchenphysik konnten eliminiert werden. Dies war genau das Teil, das mir im großen TOE-Puzzle gefehlt hat. Der Rest war ein Kinderspiel. Es ergaben sich alle Erklärungen, die bis dahin noch gefehlt haben und die gesamte Physik ist wieder in sich konsistent. Es gibt keine Mysterien mehr!

Sid O. Vogel,  April 2017